2. Das heutige Publikum wünscht sich erfrischende
Novitäten.
Fast alle bedeutenden, sogar zweitrangige Werke sind
mit
mehreren Interpreten in verschiedenen Bearbeitungen im
CD-Handel
erhältlich und erklingen immer wieder aufs Neue
in Konzerthallen.
Einige
fast oder ganz unbekannte erstklassige Werke sind
ein fester Bestandteil des
Programmangebots von
TRIALOGUE MUSICAL.
Die Suche nach
weiteren noch unentdeckten Juwelen der Musikliteratur schreitet immer weiter
fort.
Hier nun einige Beispiele der wenig oder ganz unbekannten Werke,
die eine begeisterte Aufnahme seitens des Publikums erfahren haben :
* Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Acht Variationen über
ein Thema des Grafen Waldstein (Klavier vierhändig)
* Carl Maria
von Weber (1786-1826)
6 Sonaten für Klavier und Violine Op. 10.
Komponiert 1810 in Darmstadt
* Clara Wieck-Schumann
(1819-1896) "Ballade a la Bolero" (Klavier solo)
* Moritz
Moszkowski (1864-1925)
Spanische Tänze (Klavier vierhändig)
* Barbara Heller (1936 geb.)
Anschlüsse.
Komponiert 1983 ( Klavier solo)
* Lowell Liebermann (1961 geb.)
Sonate für
Violine und Klavier
* Friedrich Gulda (1930-2000)
Play Piano Play
(Klavier solo)
Die 10 Klavierstücke (Play Piano Play) von Gulda,
die eine kühne, perfekte Mischung aus Jazz und Klassik darstellen, rufen bei
Publikum derartige Begeisterungsstürme hervor, dass man sich eher in einem
Rock-Konzert zu befinden glaubt;
Grigory Gruzman dürfte wahrscheinlich der
einzige Pianist sein, der alle diese Stücke im Repertoire hat und sie auch als
ein Zyklus vorzutragen vermag.
Das oben erwähnte Werk von Clara Wieck-Schumann
erklingt in den Konzerten von TRIALOGUE MUSICAL in einer Bearbeitung von
Ekaterina Kitáeva, die diese Musik in einem besonderem Gewand
erscheinen lässt und ihre Großartigkeit und Einmaligkeit unterstreicht.
Die
sowohl temperamentvolle als auch tiefsinnige Darbietung der
Weber-Sonaten von Irina Grünwald kann sich kaum auf Vorbilder
berufen.
Diese herausragenden Werke sind aus unerklärlichen Gründen selbst
sehr vielen Berufsviolinisten schlicht unbekannt.
Die unkonventionelle
Besetzung von TRIALOGUE MUSICAL
( Violinistin, Pianistin und
Pianist) erweist sich durch ihre Abweichung von den üblichen Normen als
vorteilhaft.
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